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Tourenmöglichkeiten
Passhöhe Grödner Joch (2121m) - Dantercepies (2305m) - Kleine Cirspitze
Schwierigkeitsgrad (UIAA)
B/C (Klettersteig)
Tourenbericht ( 08.06.2017 )
"Ein kurzer, rassiger Klettersteig" ist in einer Quelle über die Kleine Cirspitze zu lesen.
Wie die Große Cirspitze (s.hier), ist auch dieser Gipfel problemlos in einer Halbtagstour machbar.
Im Gegensatz zum großen Bruder wird hier jedoch wirklich geklettert. Nicht zu schwer, aber auch mal schön luftig und angenehm zu klettern!
Wir starten wieder vom Parkplatz an der Passhöhe des Grödner Jochs und laufen entlang des breiten Schotterweges Richtung Bergstation Dantercepies (2298m).
Wenige Meter östlich der Bergstation folgen wir dem Hinweisschild "Klettersteig" und steigen dann über einen Grasrücken bis zum Fuß der Felsen auf.
Es folgt eine steile, felsige Rinne (s.rechts), in der man einfach den Markierungen (rote Punkte) folgt.
Kurz darauf geht es eine kleine Wand hinauf (I), auf einen schmalen Absatz.
Man steigt eine kleine Leiter hinauf und es geht los mit den ersten Versicherungen.
Der folgende Grat ist meist im Schwierigkeitsgrad "B" angesiedelt.
Nach dem Grat erfolgt der Übergang in die Wand, es wird luftiger unterm Hinterteil, die Schwierigkeit bewegt sich aber erstmal weiter bei A/B bis B.
An einem Block steigt der Schwierigkeitsgrad kurz auf B/C, danach leichter (A).
Nun steht man schon unterhalb des kleinen Gipfelaufbaus, der nochmal bei B/C angesiedelt ist. Durch eine Art Spalt im Gipfelaufbau gelangt man dann zügig auf den höchsten Punkt.
Es ist nicht viel Platz hier oben, daher beeilen wir uns etwas mit Gipfelfotos und Panoramablicken, da auch immer wieder neue Bergsteiger ankommen.
Unterhalb des Gipfelaufbaus finden wir Platz und Ruhe und genießen das Panorama bei einer kleinen Mahlzeit nochmal ausführlicher.
Sella, Langkofel, Seiser Alm, Puezgruppe stehen Spalier, in der Ferne ragen die Ortlerriesen auf, auch Pelmo und die Tofana sind gut zu sehen.
Außerdem hat man einen tollen Tiefblick ins Tal nach Wolkenstein, St.Christina etc.
Für den Abstieg geht man am Fuß des Gipfelaufbaus nicht wieder den Klettersteig retour, sondern steigt links, versichert in eine Scharte hinunter (A).
Durch eine steile Schuttrinne geht es dann stetig bergab, bis man am Ende wieder auf den Weg 2D trifft.
Danach weiterer Abstieg wie Aufstieg.
Fazit: Klein aber sehr fein! Der "rassige" Klettersteig trägt seinen Namen absolut verdient und obendrein bekommt man noch einen tollen Panoramablick geboten!
Nur der Abstieg durch die Schuttrinne fällt im Gegensatz dazu deutlich an Qualität ab.